Über die Notwendigkeit, die Stigmatisierung Pädophiler zu beenden

Fast 5 Millionen Männer gibt es in der Bundesrepublik Deutschland, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Auf diese Zahl kommt man zumindest, folgt man den Ergebnissen der Berliner Männerstudie II., welche von der Charité unter Leitung des durch das “Kein Täter werden”-Projekt bekannt gewordenen Sexualforschers Klaus Michael Beier durchgeführt wurde.[1] Fast 5 Millionen also: Damit gibt es in Deutschland mehr Männer mit einer sexuellen Vorliebe für Kinder, als es Männer gibt, die Linkshänder sind, in Baden-Württemberg leben oder Motorrad fahren. Trotzdem bleibt diese Neigung im Alltag fast immer unsichtbar; wohl nur die allerwenigsten Deutschen kennen einen Pädophilen persönlich und auch in unserer nationalen Prominenz sind Menschen mit dieser Neigung nicht bekannt.

Ändern tut sich an dieser Gesichtslosigkeit pädophil empfindender Menschen Menschen eigentlich nur etwas, sobald eine Person wegen Kindesmissbrauchs oder Kinderpornographie mit dem Gesetz in Konflikt gerät und so zwangsweise ein Outing stattfindet, wie aktuell bei Sebastian Edathy zu beobachten. Und selbst hier ist der Schluss von einschlägigen Straftaten auf eine vorhandene Neigung oft vorschnell, geht die Wissenschaft doch zum Beispiel davon aus, dass die Mehrheit der Kindesmissbrauchsfälle gar nicht von Menschen begangen wird, bei denen ein sexuelles Interesse an Kindern besteht.[2][3] In dieses Bild passt dann auch, dass Edathy trotz der gegenteiligen Etikettierung durch die Presse beteuert, gar nicht pädophil zu sein.[4] Es ist also festzuhalten, dass pädophile Menschen in unserer Gesellschaft so gut wie nie ihre Neigung freiwillig offenbaren. Aber woran liegt das? Was hält sie davon ab, diesen doch im Grunde ganz menschlichen Schritt zu tun? Read the full article

Nachfolger / Mitwirkende für das Childlove-Blog gesucht

Es werden eine oder mehrere Person(en) gesucht, die Interesse haben, dieses Blog weiterzuführen. Schön wäre, wenn zumindest die bekannt werdenden Happy-Day Fälle hier gepostet werden. Inhaltlich ist, soweit alles im legalen Rahmen ist, alles rund um das Thema Childlove / Pädophilie erwünscht. Vielleicht findet sich ja ein kleines Projekteteam, was sich um das Blog in Zukunft kümmert. Täglich kommen hier etwa 50 – 100 Besucher. Bisher komme ich auf über 25.000 individuelle Besucher bei fast 60.000 Seitenaufrufen insgesamt. So müsst ihr nichts neues machen, sondern könnt auf etwas vorhandenem aufbauen. Wer also Interesse hat, kann sich bei childloveblog(at)fastmail.fm melden.

Ich unterstütze euch gerne bei der Einarbeitung in die Software. Technisches Fachwissen ist nicht notwendig, ich werde auch die Software nocheinmal runderneuern und aktualisieren (sofern sich denn Jemand findet, der das Blog fortführt). Anonymer Webspace auf einem recht stabilen Server ist vorhanden und die Kosten hierfür würde ich – solange ich kann – auch weiter übernehmen.

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Oh Happy Day – Das Opfer: “Er war zärtlich und es war sehr schön”

Wieder ein typischer Happy-Day-Fall: Ein 19-jähriger junger Mann führt eine Liebesbeziehung mit einem 13-jährigen Mädchen. Nachdem dem Jugenlichen bewusst wurde, dass sexuelle Handlungen mit seiner Freundin unter Strafe stehen, hat er die Beziehung zu dem Mädchen abgebrochen. Doch diese ließ nicht locker und verführtute sozusagen den jungen Mann weiter, bis es zu mehrmaligem Geschlechtsverkehr kam.

Selbst das Gericht spricht von einer “Liebesbeziehung”, weshalb es wohl auch zu einer äußerst milden Strafe “unter erzieherischen Gesichtspunkten” (die moralischen Standpauken können sich Richter derzeit wohl nicht verkneifen) von 70 Arbeitsstunden kam (die Mindesststrafe liegt hier eigentlich bei 2 Jahren). Derjenige, der die Beziehung überhaupt erst vor Gericht brachte, war diesmal der eigene Vater des Mädchens. Na – ob er ihr damit wirklich einen Gefallen getan hat? Schließlich trauert seine Tochter ja immernoch um die Liebesbeziehung und sagt selbst, dass sie den jungen Mann (also den “Täter”) immernoch liebt.

Der Artikel in der Südwest Presse: Read the full article

Oh Happy Day – 6 Monate auf Bewährung nach sexueller Handlung mit 13-Jähriger

Ein 21-jähriger junger Mann lernte bei Knuddels.de eine 13-Jährige kennen, die sich als 15-Jährige ausgab und dafür sogar einen Ausweis fälschte. Sie treffen sich (auch im Beisein der Mutter des Mädchens) und es kommt zu Küssen und “sexuellen Handlungen” (kein Geschlechtsverkehr).

Die Mutter erstattete später Strafanzeige, es kommt zur Strafverfolgung und Verurteilung zu 6 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung – was einen lebenslangen Eintrag im Führungszeugnis wegen “sexuellen Missbrauch von Kindern” zur Folge hat. Das Gericht stellte die Einvernehmlichkeit fest und das Pärchen trifft sich auch weiterhin. Wobei das Mädchen Angst um ihren Freund hat, dass dieser deswegen im Gefängnis landen könnte. Read the full article

Grünen-Bundestagsabgeordneter Jerzy Montag: Ein schmaler Grat zwischen falscher Libertinage und Prüderie

Nicht ohne Erstaunen stolperte ich über einen Kommentar zur Debatte über sexuellen Missbrauch (von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen) von Jerzy Montag, Bundestagsabgeordneter und rechtspolitischer Sprecher der Bündnis 90/Die Grünen. Zwar kann ich nicht mit allen Aussagen von ihm mitgehen und an einigen Stellen schützt er sich selbst und die Partei wohl offensichtlich vor öffentlichen Angriffen und Diffamierungen. Manche Satzblöcke wirken, wie wenn sie von einem anderen Autor eingefügt worden sind.

Aber die Klarstellungen, dass nicht alles pauschal bestrafenswert ist und dass es Fingerspitzengefühl und Differenzierungen bedarf, sind höchstinteressant und löblich – genauso wie die Seitenhiebe in Richtung der “Kinderschützer”. Am wichtigsten ist wohl die Erkenntnis, dass “ein gewichtiger Eingriff des Staates in die Selbstbestimmung und freie Entwicklung von jungen Menschen” ist, “wenn – wie bei uns in Deutschland - alle einvernehmlichen und von beiden Seiten gewollte Sexualkontakte mit unter 14-Jährigen zu Straftaten ihrer Sexualpartner erklärt werden”. Respekt!

Artikel von http://www.thueringer-allgemeine.de:

Jerzy Montag über Strafbestand bei sexuellem Missbrauch

Gastkommentar (auf www.thueringer-allgemeine.de): Der grüne Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag ist gegen die Verschärfung des Straftatsbestands des sexuellen Missbrauchs. Ein schmaler Grat liegt zwischen falscher Libertinage und Prüderie.

Oh Happy Day – Sex mit 13-Jähriger kostet 23.000 Euro

Im Alter von 24- 25 Jahren hatte ein Mann 15 Mal einvernehmlichen Sex mit einer damals 13-Jährigen. 6 Jahre später wurde dieser nun wegen “schweren sexuellen Missbrauch von Kindern” zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren auf Bewährung verurteilt. Das ist die absolute Mindeststrafe, welche ein Richter in solchen Fällen nach Gesetz aussprechen muss. Dazu kommen 8.000 Euro Geldstrafe, zu zahlen an Staat und gemeinnützige Organisationen und weitere saftige 15.000 Euro “Etnschädigung” für das “Opfer”. Wie es zu der späten Strafverfolgung kam, ist nicht bekannt.

Artikel von derwesten.de: Read the full article

Gebt uns Kraft!

10 Jahre habe ich mit mir selbst gekämpft. Solange habe ich selbst gebraucht, um mich zu akzeptieren und mir einzugestehen, dass ich mich zu Kindern – zu Mädchen – hingezogen fühle. Und selbst dann brauchte ich noch Monate, um mich darauf zu besinnen, dass ich nicht so bin, wie man mir mit voller Breitseite einreden will. Dass ich eben keinem Mädchen absichtlich weh tun könnte, weil’s mir selbst weh tun würde und dass ich mir bei keinem Mädchen einfach nehmen könnte was ich will, weil ich es schlicht nicht könnte. Weil Kinder für mich die liebenwertesten Geschöpfe auf dieser Welt sind, die ich aber eben aufgrund meiner Natur nicht nur sozial oder emotional,. sondern auch sexuell anziehend finde.

Alleine schon diese Selbsterkenntnis, dieses Eingestehen der Realität kostet soviel Kraft, dass ich schon zu viele pädophile Menschen kennengelernt habe, die das nicht schaffen und daran kaputt gehen, die unendlich leiden. Und das teils über Jahre oder bis zum Suizid. Der Normalbürger mag sich daran erfreuen: Wieder ein Perversling weniger! Dabei sind es gerade die liebenswerten, sensiblen Menschen, die daran zerbrechen. Mein Coming-In habe ich überwunden und ich kann mit meinen Gefühlen gut leben. Aber wenn ich selbst von geliebten Freunden und Familienangehörigen diesen Hass gegen “Pädophile” hautnah spüre und wenn meine Mitmenschen leiden, dann tut’s auch immer mir selbst tief in der Seele weh.

Die rechtsstaatliche Verfolgung unsereins, deren Entwicklung ich sozusagen live seit 3 Jahren beobachte ist aber nur der offizielle Teil dessen, was sich in heutiger Zeit abspielt. Read the full article

Oh Happy Day – Richter: Ein Fall, “bei dem das Gesetz einfach nicht passt”

Ein 13-jähriges Mädchen hatte Geschlechtsverkehr mit 2 Männern: 19 und 20 Jahre alt. Das Mädchen hatte – mit Wissen und Duldung der Eltern – bereits sexuelle Erfahrung gesammelt. Vor Gericht gab es keinen Zweifel, dass der Geschlechtsverkehr jeweils im beiderseitigen Einvernehmen erfolgt. Die Strafen sind hier besonders mild angesetzt: Dem 19-Jährigen wurde für 6 Monate ein gesetzlicher Betreuer zugewiesen und dem 20-Jährigen 40 Sozialstunden auferlegt. Nach Gesetz würde die Mindeststrafe 2 Jahre betragen – mutige Richter! Interessant ist auch der Kommentar des Richters zum Strafrecht, dass das Gesetz in solchen Fällen einfach nicht passt. Recht hat er!

Der Artikel in der Osnarbrücker Zeitung: Read the full article

Oh Happy Day – Freispruch nach Sex mit 13-Jähriger!

Ein 20-jähriger Mann hatte Sex mit einem 13-jährigen Mädchen und wurde dabei von seinem 18-jährigen Freund gefilmt. Weil die Beiden davon ausgegangen sind, dass das Mädchen schon 16 sei, wurde das Verfahren vom Gericht eingestellt. Damit wurde vom Gericht auch gleichzeitig die Einvernehmlichkeit bestätigt, denn sonst hätten die Männer dennoch bestraft werden müssen. Interessant ist auch, dass hier trotz der Videoaufnahmen scheinbar nichtmal wegen Herstellung oder Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornographie ermittelt wurde.

Der Artikel von derwesten.de: Read the full article

Oh Happy Day – 3 Jahre Haft für einvernehmlichen Sex mit 13-Jähriger

Bei den meisten Fällen, wo vom Gericht die Einvernehmlichkeit von sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern (§176 und 176a StGB) bestätigt wird, kommt der “Täter” noch mit Bewährungsstrafe davon. Nicht in diesem Fall – obwohl das 13-jährige Mädchen, mit dem der 29-jährige Mann einvernehmlichen Geschlechtsverkehr hatte, aussagte, dass sie nicht wolle, dass der Mann bestraft wird und dass sie selbst den Sex wollte. Die Strafe wird begründet damit, dass der Mann bereits Vorstrafen habe und “bei dem Mädchen gravierende Spuren hinterlassen” wurden. Die Spuren hat hier wohl eher der Strafprozess selbst hinterlassen … .

Der Artikel von newsclick.de: Read the full article

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